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An jeder Turnhalle muss man ja schon den Code eingeben: inform
+ amuse. Um diese Alltagsplattitüden, mit denen
sich auch der Junggrafiker von gestern herumschlagen muss,
geht es den fünf Ragazzi. Selbst fast aalglatt (man
könnte
es schliesslich auch übertreiben) und im Superschool-Outfit,
schlittern sie über düstersymphonische Synthieflächen
und bleiben bei trashigen Pacmanmelodien hängen. Mit
ihrer
flashigen Schablonenästhetik übertragen sie die
Muster der Konservenmusik auf ihre Instrumente: Monotonie
am Schlagzeug; Melancholie, wenn sie ihre Kanonperlen drüberlegen.
Sex and Money, Aerobic, Shopping und Arbeit
sind ja nicht nur frustrierend, wissen die Soft Boys auch.
Liegt nämlich entweder daran, dass man den Kaugummi
immer noch im Mund hat oder noch nicht mitgeschnitten hat,
dass Mainstream ziemlich charmant sein kann. Okay, ein bisschen
Ironie gehört schon dazu.
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