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2008 veröffentlichte Rummelsnuff, der seine Musikerkarriere bei der Underground-Formation "Freunde der italienischen Oper" begann, bei Alfred Hilsberg/What`s so funny about sein Album "Halt Durch!", eine Mixtur aus Indie, Industrial, EBM und digitalem Rockabilly.
Rummelsnuff, der eng mit der Berliner Clublegende Berghain verbandelt ist, lebt von seiner fantastischen Bühnenpräsenz, die ihn zu einer DER Entdeckungen des vergangenen Jahres machte!
In Reaktion auf sein Album wurde ihm seitens der Presse eine Aufmerksamkeit zuteil, die man sonst nicht oft bei einem Debut bekommt, wobei die Skala von uneingeschränktem Lob bis zu unverhohlenem Argwohn reichte, denn Rummelsnuff polarisiert! Oder, wie es die Berliner Zeitung formuliert:
"Gleich einigen wenigen Zeitgenossen, wie etwa dem bildenden Künstler Jonathan Meese, fallen auch bei Rummelsnuff in der Außenansicht Körper und Verkörperung ineinander und lassen so die Grenze zwischen Kunst und Leben verschwimmen. Wann brachte die deutschsprachige Indie-Szene zuletzt eine solche Kunstfigur hervor? Wann wurde mit so großem Wagemut solches - mit so viel Peinlichkeit vermintes, unabgesichertes - ästhetisches Neuland betreten?"
Und Spiegel Online resümiert: "Rummelsnuff verwehrt sich einfach der Erschließung - wie ein glatter Monolith, an dem Erklärungsversuche abperlen wie Öltropfen auf den Plastikmuskeln einer Spielzeugfigur. Wahrscheinlich fasziniert diese Ein-Mann-Freak-Show aber gerade deshalb, weil sie in der Popwelt so ungreifbar alleine dasteht."